Die Karstlandschaft
Südharz ist
weltweit einmalig!
     

Karstlandschaft Südharz

Blick von den Hörninger Sattelköpfen auf den Südrand des Harzes

 

      Naturwunder
im Herzen Deutschlands
 
KNAUF intern      

Als schmaler Gürtel erstreckt sich am Südrand des Harzes die Gipskarstlandschaft Südharz. Sie reicht auf etwa 100 Kilometer Länge über die Bundesländer Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Aufgrund einer besonderen geologischen Situation - nur in diesem Gebiet steht großräumig und oberflächennah Gipsgestein an - konnten sich hier im Laufe von mehreren Tausend Jahren Karsterscheinungen in einzigartiger Dichte und Vielfalt entwickeln.

Im Wechselspiel mit einer überwiegend extensiven Nutzung entstand ein großräumiges Mosaik unterschiedlichster Lebensräume: Magerrasen, Kalkbuchenwälder, Gipssteilhänge, Felsfluren, Quellsümpfe und wassergefüllte Erdfälle kommen eng miteinander verzahnt vor.

Ein Gipskarstgebiet dieser Ausdehnung und unter den speziellen Klimabedingungen im Übergangsbereich zwischen atlantisch-feucht und kontinental-trocken findet weltweit keine Entsprechung. Dennoch sind nur kleine Teile geschützt, während der Rest vom fortschreitenden Gipsabbbau akut bedroht ist.

Obwohl genügend Alternativen vorhanden sind, baggert die Gipsindustrie einen Teil ihres Rohstoffes noch immer in der einmaligen Karstlandschaft ab. In den wertvollsten Naturbereichen - dem unbedeckten Gipskarst - kann Gipsgestein im Tagebau billig gewonnen werden. Damit ist für die multinationalen Konzerne im Gipskarst ein noch höherer Profit möglich, als durch den Kauf des reichlich vorhandenen REA-Gipses, der als Abfallprodukt der Rauchgasentschwefelung entsteht.

Steinbruch Lichtenstein bei Osterode, Niedersachsen, Firma Rigips-BPB

Naturgips-Abbau vernichtet den Karst und ist überflüssig!

      ANGEBOHRT  
  Knauf             Bohrgerät (foto nnz-online)  
  Demo-Verbot für Mitarbeiter             Rüdigsdorfer Schweiz aktuell  
                   
  AKTUELL             WAS TUN?  
  Biosphäreneservat               
  Biosphärenreservat kommt             Einkaufstipps für Gipsprodukte  
                   
  BROSCHÜRE             BRENNPUNKTE  
  Broschüre "Fragen und Antworten zum geplanten Biosphärenreservat"               
  Fragen und Antworten zum Biosphärenreservat             Natur oder Tagebau?  
                   


Text: KNU / Naturfreunde Niedersachsen / Stephan Röhl    -    Fotos:  © Stephan Röhl, Philipp Küchler, nnz-online


ZURÜCK HOME SITEMAP START WEITER